Melina hat dieses Hundeshooting zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich war sehr gespannt, was mich erwartet. Als mein ausgefüllter Fragebogen im Postfach lag, war ich etwas überrascht.
„Mein Hund kann nichts, mein Hund hat Angst und mein Hund kann nicht von der Leine.“
Das entsprach jetzt nicht den Erzählungen der Schenkenden. Also habe ich mir viele Gedanken zu Melinas Bildwünschen gemacht – die waren sehr vielfältig. Wir haben schließlich auf eine wunderschöne Location geeinigt, an der man alles hat. Grün und Natur, eine moderne Alternative und hoffentlich auch einen schönen Sonnenuntergang.
Ankommen & Kennenlernen - der erste Schritt zum Vertrauen
Auf dem Parkplatz angekommen, bin ich nochmal im Geiste alle Eventualitäten durchgegangen und dann kam auch schon Melina an. Nach einem kurzen Hallo durfte die kleine Nova aus dem Auto. Nova war ein skeptisches Hundekind und so haben wir beschlossen uns auf die kleine Hunderunde zu machen, um ihr die Chance zu geben, mich kennenzulernen.
Am ersten Shootingpunkt angekommen, habe ich in aller Ruhe die Ausrüstung fertig gemacht und Nova durfte sich umschauen. Melina und ich haben beschlossen, erstmal das Geschirr und die Leine dran zu lassen. Sicher ist sicher.




Das erste Beschnüffeln beim Hundeshooting
Ich habe mich auf dem Boden gelegt und Melina und Nova alleine los geschickt zum „Gassi gehen“. Auf der Kamera hatte ich mein Teleobjektiv, um viel Abstand halten zu können. Dabei hab ich getestet, wie Nova mich so auf dem Boden liegend fand. Dies mache ich bei jedem Hundeshooting, besonders bei ängstlichen Hunden, zuerst. Zu meiner Freude zeigte sich Nova neugierig. Meine Leckerlis waren sofort der absolute Renner. So konnten wir das Geschirr und die Leine abnehmen. und was soll ich sagen – Nova hatte Spaß beim Flitzen. Keine Spur von Angst oder evtl. auf und davon flitzen, ich hatte nun ein aufgewecktes und neugieriges Hundekind vor mir.
Es folgten die ersten Kuschelbilder mit Frauchen auf der wunderschönen „langen Bank“. Melina war ganz erstaunt über Nova und hätte nicht damit gerechnet, dass sie so neugierig ist.



Ein Stück weiter auf der Hunderunde sind wir dann zu meiner modernen Alternative gekommen. Leider war der Sonnenuntergang nur sehr zaghaft bzw. hinter den Wolken. Die Stimmung war dennoch wunderschön und Melina und Nova waren endgültig im Shooting angekommen. Meine Leckerlis haben perfekt motiviert und Nova war voll bei der Sache. Sie ist schön bei uns geblieben, hat brav gefolgt und von Angst bzw. Skepsis war nichts mehr vorhanden. Jede Menge Hundeerfahrung, Geduld und Ruhe, sowie eine Portion Leckerli helfen so gut wie immer.



Die Wunschbilder werden Wirklichkeit
Auch ohne einen dramatischen Sonnenuntergang hatten wir einen wunderschönen Himmel. Melina und Nova haben ihre Sache richtig gut gemacht. Im Nachgang ist Melina immer noch furchtbar stolz auf ihre Nova und total begeistert:
„Ich hätte nie gedacht, dass Nova so entspannt ist und sogar ohne Leine bleibt!“
Dank Geduld und Erfahrung entstanden viele authentische und liebevolle Aufnahmen.
Damit das funktioniert und ich gut vorbereitet bin, schicke ich euch immer im Vorfeld einen Fragebogen. Dann hab ich ein erstes Bild von euch und eurem Tier. Durch diesen habe ich die Chance, alles sicher und nach Wunsch zu planen. Mir ist es absolut wichtig, dass wir ein wunderschönes und abwechslungsreiches Erlebnis genießen können und mit besonderen Erinnerungen im Gepäck Heim fahren.




Feedback von Melina mit Nova
„Von Anfang an ist alles super gelaufen. Man wurde sehr gut vorbereitet, alles wurde genau durch- / und abgesprochen, eigene Wünsche/ Vorschläge wurden berücksichtigt.
Janina ist eine super liebe Person und macht Ihren Job fantastisch! Mit meiner Nova kam sie auch super klar!
Deshalb empfehle ich sie von Herzen weiter!“
Fotoshooting mit ängstlichen Hunden
So hat das mit Dolly, einem ängstlichen Tierschutzhund geklappt
Dolly und ihre Familie waren der Auftakt vieler schöner Shootings auf Sylt. Schon am Telefon hatten wir uns kennengelernt – trotz 1.000 km Entfernung fühlte sich alles vertraut an.
Wir haben uns am Nachmittag auf Promenade von Wennigstedt getroffen. Wir haben etwas gequatscht und besprochen, was wir machen wollen.
Maria hat mir ihre Dolly mit dem Satz „sie ist ganz arg schüchtern und ängstlich und will nicht gestreichelt werden. Ich hoffe, du kannst trotzdem schöne Fotos von ihr machen“ vorgestellt. „Aber sie ist ableinbar und ganz artig.“ Solche Sätze habe ich in alle möglichen Abwandlungen bei nahezu jedem Shooting gehört. Beruhigend habe ich Maria erklärt, dass ich sehr viel Erfahrung mit solchen Hunden habe. Ich werde nichts machen, was Dolly nicht mag oder sie total verunsichert. Immer nach dem Motto: „Alles kann – nichts Muss!“
Ruhig bleiben, Abstand halten, Vertrauen gewinnen
Mein Vorgehen bei solchen Hunden funktioniert immer nach demselben Schema. Mit meinem Teleobjektiv sorge ich für genügend Abstand. Ganz langsam taste ich mich heran – geduldig und ruhig.
Zudem brauche ich ja auch nur Bruchteile von einer Sekunde, um das Bild auf der Speicherkarte zu verewigen. Die Erfahrung hat mir bisher immer gezeigt, dass die Hunde sich irgendwann auf mich einlassen und ich die Bilder von ihnen bekomme, die sich die Hundemama wünscht.







Dollys große Momente
Fünf Meter vom Treffpunkt entfernt ging es an einer coolen modernen Skulptur los. Dolly war anfangs etwas unsicher, hat sich aber sehr schnell mit den weltbesten Leckerlis ablenken lassen. Sie hat sich supergut ins Shooting eingelassen und hat echt klasse mitgemacht. Auch die Fahrradständer waren kein Problem für Sie. Nach einer kleinen Pause sind wir weiter über die Promenade zu den Strandkörben. Ein Bild mit Strandkorb musste einfach sein, wo ich schon mal an der Nordsee bin.
Um Dolly die Möglichkeit zu geben, sich auszutoben, sind wir Richtung Strand gelaufen und haben die perfekte Location für Flitzebilder gehabt. Sie hatte so viel Spaß und das Licht war ein Traum. Und ich muss mal erwähnen, dass das Shooting Ende Februar stattgefunden hat!
Im Anschluss habe ich mich mit Leckerlis bewaffnet und wollte es wissen. Dolly hat erst etwas skeptisch geschaut, aber als mein Kopf hinter der Kamera verschwunden war und wir keinen direkten Blickkontakt über die kurze Distanz hatten war sie perfekt dabei. Süß hat sie in die Kamera geschaut und sich das Schnäuzchen nach der dicken Portion Leckerlis abgeleckt. Das ängstliche und schüchterne Hundekind hat das gerockt!



Der perfekte Abschluss fand am Strand statt. Sonnenuntergang mit Hundekind am Strand. Das war mein heimlicher Wunsch und ich war so zufrieden, dass das für uns alle perfekt funktioniert hat. Dolly und Maria haben diesen Moment ebenso genossen.



Rührendes Feedback von Maria
„Ich bin sprachlos, so schön sind die Bilder! Allein für dieses eine Bild hat es sich so gelohnt. Es bekommt bei uns einen ganz besonderen Platz. Danke!“
Solche Nachrichten berühren mich jedes Mal zutiefst. Sie zeigen mir, wie wichtig Vertrauen, Geduld und Verständnis im Umgang mit sensiblen Tieren sind.
Fazit: auch ängstliche Hunde können Shooting-Stars sein
Ein Fotoshooting mit einem ängstlichen Hund ist möglich – mit Geduld, Empathie und Erfahrung sogar richtig schön.
Wenn du dir auch besondere Erinnerungen mit deinem Hund wünschst, begleite ich euch gerne auf diesem Weg.
Mein Hund hat Angst vor Fremden - ist ein Shooting überhaupt möglich?
JA, auf jeden Fall! Ich gehe mit viel Geduld und Abstand vor. Kein Hund wird zu etwas gezwungen. Erfahrungsgemäß tauen selbst skeptische Hunde nach kurzer Zeit auf.
Muss mein Hund ohne Leine sein?
Nein, Sicherheit geht immer vor. Ich kann auch mit Halsband oder Geschirr und Leine fotografieren. Diese werden dann auch auf den Bildern zu sehen sein. Ich retuschiere lediglich die Leine weg.
Wie bereite ich mich auf das Shooting mit einem ängstlichen Hunde vor?
Ganz wichtig ist bereits im Vorfeld eine gute Absprache anhand eures Fragebogens. Am Tag des Fotoshootings sollt ihr so ruhig und gelassen wie möglich sein, das gibt eurem Hund die nötige Sicherheit. Alles andere ergibt sich während des Shootings. Ich werde euch anleiten, die Ruhe bewahren und euch die notwendige Sicherheit mitgeben. Mit meiner Erfahrung gelingt dies immer!
Was passiert, wenn mein Hund sich nicht fotografieren lassen will?
Dann machen wir eine kleine Pause, gehen etwas spazieren, oder du spielst mit ihm. Wir passen das Fotoshooting individuell und situativ auf euch an. Ziel ist immer, dass ihr wohlfühlt. Dann entstehen die authentischen und liebevollen Bilder die ihr euch wünscht.

